08.09.2018 Challenge Almere

Hier der Originalbericht von Sabine:

"Lieber Berge als Wind…

 

Dann ist es jetzt wohl soweit – ich bin in Almere. Vor zwei Jahren war es nur so eine Idee, die dann vor 12 Monaten zu einem konkreten Ziel wurde: Ich will einen Ironman finishen. Die Challenge Almere sollte es sein, spät im Jahr und schön flach – an den in Holland stets präsenten Wind dachte ich viel zu spät…

 

Bei meinem sportlichen Wochenendausflug wurde ich von Edith van der Schilden, Moni Vieh und Volker Schuh begleitet. Die drei Damen waren die siegreiche TriClowns-Staffel beim IM 70.3 Remich, mit Moni und Volker werde ich 2019 in Roth antreten. Es ist schön, nicht allein unterwegs zu sein.

 

Samstag, 8. September 2018: Es ist gleich halb acht und ich stehe im Neo mit zwei Badekappen auf dem Kopf und nackten Füssen am Schwimmeinstieg des Weerwater. Der Himmel ist morgengrau bewölkt und das wellige Wasser hat statt der gestern noch versprochenen 18,5 Grad nur noch 18°. Aber das ist ja im Vergleich zur Lufttemperatur von 13° fast schon warm und so ist wenigstens der Neo erlaubt ;-) Ich folge dem Rat der erfahrenen Schwimmerin Edith und tauche mehrfach unter, lasse den Neo fluten und gewöhne meine Lungen an die Wassertemperatur. Nur wenig später ertönt das Signal der Startkanone und ich schwimme gemeinsam mit den anderen 549 Langdistanzstartern los. Ich fühle mich wie in einer riesigen Waschmaschine, muss zweimal anhalten, weil ich der Meinung bin, meinen Zeitchip zu verlieren. Ich schwimme durch das von frisch gemähten Wasserpflanzen und Algenpartikeln durchsetzte Wasser – schön ist definitiv anders! In der zweiten Runde kommen die Mitteldistanzler dazu – nochmal Waschmaschine. Kurz kommt leichte Panik in mir auf, aber ich bemühe mich um Ruhe, denn sonst ist der Spaß vorbei, bevor er überhaupt richtig angefangen hat, denke ich und wenige Meter weiter: Nein, in Hawaii wirst Du niemals starten können, denn Dir wird in welligem Wasser übel… (Auf was für Gedanken man so kommt, wenn man viel Zeit hat ;-)) Irgendwie schaffe ich es, die zwei Runden im Kraulstil hinter mich zu bringen und bin überglücklich als ich nach 1:27 Stunden aus dem Wasser steige und meine Begleiter mich lauthals empfangen. Geschafft! Ich habe die (für mich) größte Herausforderung des Tages gemeistert.

 

Im Wechselzelt angekommen wird mir bewusst, wie kalt es ist. Zum Glück habe ich neben Windweste, Armlingen und Handschuhen (ja, auch die mussten sein!) auch die Regenjacke dabei. (Ein zweiter – trockener – Anzug wäre eine gute Idee gewesen, das verbuche ich dann unter Erfahrung.) Alles über den nassen Trisuit gezogen, Helm und Brille auf, Schuhe an und los. Mein Triathlonrad ist während der langen Radtouren in der Vorbereitungszeit zu meinem Freund geworden. Ich radele los, hinaus zur großen Runde über den Deich und durch die Polder. Ich war die Strecke im Sommer abgefahren und freute mich darauf. Die Kilometer verfliegen nur so, auch wenn ich mich angesichts des starken Windes und der Ansage des Trainers, mich nicht auf der ersten Radrunde zu „verblasen“, im Tempo mäßige. Ich halte mir vor Augen, es ist mein Rennen, niemand treibt mich, ich will heute nur die Ziellinie überschreiten. Letztlich ist die Radzeit aber doch „verblasen“ – im wahrsten Sinne des Wortes – vom starken Gegen- und Seitenwind. Bei km 150 habe ich zum ersten Mal an mein Bett gedacht, denn ich musste gähnen. Aber der Gedanke, insgesamt nur noch 72 km vor mir zu haben, trieb mich weiter. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich auf den letzten Radkilometern in leichter Schräglage dachte, „lieber Berge als Wind“ und „Hollands Radwege haben deutlich bessere Qualität als die Straßen“. Aber irgendwann war es soweit, ich durfte in Richtung Wechselzone 2 abbiegen und habe den Rückenwind auf den letzten sechs Kilometern noch einmal genossen.

 

Der zweite Wechsel ging eigentlich recht schnell – wurde dann aber durch den schon länger anstehenden Besuch eines Dixie etwas ausgedehnt. Ja, so sehr ich auch daran festhielt, dass es heute nicht um irgendwelche Zeiten ging, so wollte ich doch wissen, sollte eine Frau aus meiner AK an mir vorbeifahren. Bin eben doch der Wettkampftyp ;-)

 

Jetzt lagen nur noch sechs Runden um das Weerwater, in dem wir acht Stunden zuvor gestartet waren, vor mir. Fünfmal am Ziel vorbei, bevor ich den Zielkanal einbiegen darf. Nur nicht zu schnell loslaufen, denke ich noch, bin dann aber die ersten Kilometer nur so geflogen und wusste nicht, wie ich mich bremsen sollte. Einfach langsamer laufen – haha! Aber das habe ich dann auch irgendwann hinbekommen, bin wie geplant an jeder dritten Verpflegungsstation (es gab sie alle 1,5km) ein paar Meter gegangen, habe ein Gel verdrückt und den obligatorischen Schluck Wasser hinterhergekippt. Die km-Anzeigen hatten immer sechs Anzeigen (also z.B. 1, 7, 13, 19, 25, 31, 37). Ratet mal, was mir durch den Kopf ging… Na klar: „Wäre ich doch nur schon bei…“ oder auch „beim nächsten Vorbeikommen gilt schon … für mich“. Bei km 19 ungefähr hatte ich wohl ein mentales Tief. Dort stand Edith und ich sagte zu ihr: „Ich könnte Heulen“. Jaja, sowas darf man zu einer erfahrenen Langdistanzsupporterin nicht sagen J  Die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus: „Du wolltest das, Du hast dafür trainiert, also bring es jetzt auch zuende!“. Im Nachhinein habe ich lange überlegt, was das an dieser Stelle war. Es war keine Erschöpfung im Sinne von „ich kann nicht mehr“. Ich glaube, es war eher der Gedanke, das ist jetzt gleich die Hälfte, dann ist es nur noch ein Halbmarathon. Du schaffst das, Du wirst diese verdammte Ziellinie, die Du Dir so oft in den vergangenen Monaten vorgestellt hast, wirklich erreichen! Der Support auf der Laufrunde war super klasse organisiert. Triathlonvereine hatten Supportstellen und feierten jeden Vorbeikommenden frenetisch, Frank Horras war da – als Alleinunterhalter. Er hatte sich an einem leicht ansteigenden Stück positioniert – AC/DC’s T.N.T. lief vermutlich 100 Mal an dem Tag. Und dann kam sie endlich, die letzte Runde. Ich überlegte, wie ich die letzten Meter auf dem roten Teppich zum Zielbogen hinter mich bringen wollte. Letztlich lief ich – mit einem breiten Grinsen im Gesicht – über die Ziellinie. Ich kann nicht beschreiben, was in diesen Sekundenbruchteilen alles in mir vorging. Ich hatte es geschafft, ich habe eine Langdistanz gefinisht – ein tolles Gefühl!

 

Die Krönung war aber, ich habe den 2. Platz meiner AK belegt und mich damit für TheChampionship 2019 in Samorin, Slowakei qualifiziert. Nach dem Wettkampf ist also vor dem Wettkampf, zum Glück ist es dann „nur“ eine Mitteldistanz.

 

Vielen Dank an meinen Coach Dirk, der mir jede Woche wirklich maßgeschneiderte Trainingspläne geschrieben, mich motiviert, aber mir auch mal den Kopf zurechtgerückt hat. Das war Klasse! Die Saison hätte für eine LD-Vorbereitung nicht besser sein können und sicher hatte ich am Wettkampftag auch ein bisschen Glück, dass ich eigentlich keinerlei Schwierigkeiten, Wehwechen oder Schlimmeres hatte. Es hat einfach alles gepasst und neben der sicher erforderlichen disziplinierten Vorbereitung mit dazu beigetragen, dass sich mein Traum erfüllt hat."

Gratulation zu dieser sehr starken Leistung, gute Erholung und viel Spaß beim "Nichtstun"...

 

 

 

 

26.08.2018 Halbmarathon Maare-Mosel-Lauf

 

Als Vorbereitung für die in Kürze anstehende Challenge, meldet Jutta sich für den Halbmarathon an. Hier bekam Jutta Unterstützung durch Carmen. Beide hatten ja auch in ihren jeweiligen Vorbereitungen schon gemeinsam trainiert  und so kam es, dass Carmen den „Hasen“ für Jutta machte.  Durch die Tempovorgabe von Carmen und das ständige Motivieren spulte Jutta einen Kilometer nach dem anderen sehr souverän ab. Auch, wenn es mal wehgetan hat, wurde das Tempo nahezu konstant gehalten. Am Ende erreichten beide das Ziel in 1:48 Std! Für Jutta bedeutet das: Neue persönliche Bestzeit!!
Gratulation zu der starken und tollen Leistung!

 

 

19.08.2018 Olympische Distanz in Neuwied

 

Tina und Uwe machten sich auf, um hier zu starten. Uwe als Einzelstarter und Tina war für die Mannschaft am Start.
Auch in Neuwied fiel der Triathlon dem Wetter zum Opfer und es wurde ein Duathlon veranstaltet. Der Rhein hatte extremes Niedrigwasser und dadurch wurde das Schwimmen leider unmöglich.
Das bedeutete, das zu Beginn ein Rundkurs von 3x800m (2,4 km Gesamt) absolviert werden musste.  Danach ging es dann aufs Rad und 2 Runden über die komplett gesperrte Bundesstraße, die auch noch ein paar Höhenmeter hatte, aber gut zu fahren gewesen ist.
Nach 42 km wurden dann wieder die Laufschuhe geschnürt und es warteten die abschließenden 10.5 km. Insgesamt wurden 4 Runden im Park gelaufen, bevor die Strecke einen wieder Richtung Ziel führte. Nach einer sehr starken und konstanten Leistung erkämpfte Uwe sich Platz 1 in seiner AK! Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!
Auch für Tina und die Mannschaft wurde es mit Platz 2 eine tolle Gesamtleistung! Tina schaffte es, eine „Konkurrentin“, die die ganze Saison vor Ihr war, zu überholen und hinter sich zu lassen. Starker Auftritt!
Euch beiden eine gute Erholung!

 

05.08.2018 Ironman Maastricht

 

Für Thomas war es dann soweit! Sein großes Event, sein Ziel, der Ironman stand an. Hierfür hat er in der Vorbereitung akribisch gearbeitet, alles gegeben und mit extrem starkem Trainingsfleiß das Projekt durchgezogen.  Während der Trainingseinheiten, gerade die, die in den letzten Vorbereitungswochen absolviert wurden, merkten wir aber schon, dass es „eng“ werden kann, wenn das Wetter, die Hitze weiter so stark und stabil sein wird. Wir konnten da zwar schon einiges im Training bewirken, aber große Hitze machte Thomas immer noch zu schaffen und sein eigentliches Leistungspotenzial kann er bei Temperaturen von über 30 Grad nicht zu 100% abrufen.

Wie zu erwarten war das Wetter in Maastricht sehr heiß… Das bedeutete Neo-Verbot. Der Rolling-Start und die ersten 3.8 km wurden daher von vielen auch in „normalen“ Schwimmhosen in Angriff genommen. Thomas, ein wirklich sehr guter Schwimmer, war nicht unglücklich mit der Entscheidung und zog im Wasser konsequent sein Ding durch. In seiner AK zählte er nach dem Schwimmen zu den Besten! Ab aufs Rad und schauen, was machbar ist. Währenddessen wurde die Hitze immer stärker. Die erste Radrunde lief gut! Auch hier war Thomas noch in den Top Ten seiner AK und auf Schlagdistanz zu einem Platz unter den ersten 5. Auf der zweiten Runde lief es dann leider nicht mehr so gut. Es machten sich Krämpfe in beiden Beinen, vorne wie hinten bemerkbar. Das Tempo konnte nicht mehr so hochgehalten werden wie am Anfang. Es waren wohl die letzten Tage vor dem Wettkampf – sehr heiß, viel geschwitzt, vielleicht auch etwas wenig Schlaf? Die Summe aus allem hat dafür gesorgt, dass es nicht mehr ganz so rund lief.
Thomas machte sich dennoch gut gelaunt und mit einem Lächeln auf die Laufstrecke. Zahlreiche Freunde und Verwandte waren gekommen, standen an der Strecke und feuerten ihn an.
Das gewünschte Tempo konnte aber leider relativ schnell nicht mehr gehalten werden und der Schnitt ging nach unten. Nach einer kurzen mentalen Schwächephase legte er den Schalter aber wieder um und lief einfach das Tempo - sein Tempo - was an diesem Tag machbar war. Obwohl das Rennen nicht mehr nach seinen (zeitlichen) Vorstellungen verlief, begann er das Rennen zu genießen! Machte öfters bei seinen Fans halt, um kurz mit ihnen zu quatschen und lief so Kilometer für Kilometer durch die schöne Altstadt von Maastricht. Mit einer immer noch sehr starken Zeit von 10:58 Std lief er dann glücklich über die Ziellinie! Thomas hatte sein eigenes Rennen gewonnen!
Im Ziel wurde er dann auch gebührend empfangen und gefeiert!!
Sein Zitat: „Ironman zu sein bedeutet nicht eine Zeit X im Wettkampf zu erreichen, sondern Ironman ist man, wenn man einen Ironman ins Ziel bringt! Aufgeben war daher für mich keine Option
J
!“
Meinen aller tiefsten Respekt vor dieser Leistung und dieser Einstellung!
Gute Erholung und dann auf zu neuen Taten…

 

 

05.08.2018 Mitteldistanz und Sprint in Frankfurt

 

Im Rahmen ihrer Ironman-Vorbereitung  startete Sabine in Frankfurt über die Mitteldistanz. Hier ging es einzig darum, die Form unter Wettkampfbedingungen zu testen.  Bei knackig warmen Temperaturen machte Sabine sich auf die Strecke. Auf dem Rad zeigt Sie, dass hier einiges an Kraft in den Beinen steckt und stieg bereits nach starken 2:28 Std vom Rad und machte sich sofort auf die Laufstrecke. Ein Tempo von unter 5 min/km sollte es, wenn möglich, sein. Sabine spulte ihr Tempo sehr souverän ab und legte beim abschließenden Lauf eine Zeit von 1:41 Std hin. Das reichte für eine sehr starke Gesamtzeit von 5:13 Std und einen Platz in den Top Ten der AK.
Gratulation!
Für Laura ging es über die „Jedermann Distanz“ und somit über eine deutlich kürzere Strecke. Laura ist erst in diesem Jahr zum Triathlon gekommen, feiert dafür aber schon sehr beachtliche Erfolge!
Das  Kraulschwimmen wurde auch erst erlernt, so dass die erste Disziplin nicht immer ganz ihr „Freund“ ist… Doch bereits nach 11 min stieg Laura aus dem Wasser und machte sich aufs Rad. Hier lieferte sie ein starkes Rennen und stellte das Rad nach 26 min wieder ab. In den Laufschuhen  lief sie ein konstantes Tempo und finishte in 1:12 Std und sprang damit sogar aufs Treppchen! Platz 3 in ihrer AK!
Glückwunsch!
Beiden eine gute Erholung für die kommenden Aufgaben…

 

 

28.07.2018 Ironman Hamburg

 

Nach wochen- und monatelanger Vorbereitung war es dann soweit, der Ironman in Hamburg stand als Ziel des Trainings für Frederik und Reimar auf dem Plan.
Ein paar Tage vorher wurde jedoch, aufgrund der langen Hitzewelle, bekannt gegeben, dass das Schwimmen aus gesundheitlichen Gründen ausfallen wird. Die Qualität des Wassers wurde als bedenklich eingestuft.
Daher wurde statt dem Schwimmen ein weiterer kurzer Lauf absolviert und das Event zu einem Duathlon gemacht.
Ein unerwarteter Duathlon ist immer eine „Kunst“, denn es heißt nicht zu schnell angehen und Kräfte sparen. Da man aber noch fit ist und ja für einen Ironman trainiert hat, fällt das schwer…
So spulte Frederik die ersten Kilometer in einem Tempo von knapp über 4 min/km ab. Danach ab aufs Rad und die schöne, flache Strecke genießen. Er machte auf dem Rad ordentlich Tempo. In der zweiten Runde ging das Tempo leicht zurück, da ein stark aufkommender Wind den Athleten das Fahren erschwerte. Für Frederik kam dennoch eine sehr starke Zeit heraus. Nach 4:51 Std stellte er das Rad wieder ab und wechselte erneut in die Laufschuhe. Beim finalen Marathon lief es nicht ganz so rund. Magenprobleme führten dazu, dass die erste Hälfte nicht ganz wie gewohnt gelaufen werden konnte. Später ging dann, auch bedingt durch die Hitze, das Tempo etwas runter. Für Frederik reichte es aber dennoch zu einem ganz starken Finish von unter 9 Std!
Starke Leistung!!
Seinen ersten Ironman nahm Reimar in Angriff. Auch er absolvierte den ersten Lauf ohne große Probleme und vielleicht auch etwas zu flott, aber egal. Die Kraft für das weitere Rennen ist ja in den Beinen. Auf dem Rad spulte er sein Tempo relativ gleichmäßig ab und hielt auch dem Wind stand.  So ging auch Reimar gut gelaunt und zufrieden den abschließenden Marathon an – seinen ersten Marathon überhaupt! Das Laufen gestaltete sich zu Beginn etwas schwierig. Das Essen vom Vortag oder am Rennmorgen oder die Verpflegung auf der Radstrecke…? Egal was es war, es wollte nicht so ganz bei ihm bleiben. Als sich sein Magen wieder beruhigt hatte, kämpfte er weiter und lief Kilometer um Kilometer in seinem Tempo, seinem Ziel entgegen. Mit einer Gesamtzeit von unter 12 Std (11:55) erreichte er das Ziel seines ersten Ironman! Glücklich und zufrieden ließ er sich von seinen mitgereisten Freunden feiern!
Super gemacht!
Beiden eine gute Erholung und mal eine schöne sportfreie Zeit
J

 

 

28.07. 2018 VULKAN-CROSS-TRIATHLON in SCHALKENMEHREN

 

Hier der Originalbericht von Uwe:

 

„Der 9. Vulkan-Cross-Triathlon mit Deutschen Meisterschaften sollte der zweite Höhepunkt in diesem Jahr für mich werden. Gut trainiert und motiviert fuhr ich nach Schalkenmehren um mich der Deutschen Konkurrenz zu stellen zu Mal ich hier vor 5 Jahren in der M65 Deutscher Meister geworden bin. Nur diesmal durften die jungen Alten ab M70 nicht auf der Langdistanz starten. Die Strecke wurde als zu schwer eingestuft. So hieß es auf der Sprintdistanz über 750 m Schwimmen 20 km MTB und 6 km Laufen an den Start zu gehen.

 

Die Wettervorhersage zeigte für 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr eine Gewitterfront mit Regen und Sturm an. Es zogen zwar Wolken auf aber das Gewitter und der Regen blieben aus. So konnten die Starts pünktlich stattfinden. Um 14:00 Uhr stürzten sich die Langdistanzler in die Fluten des Schalkenmehrer Maars, allerdings ohne NEO da die Wassertemperaturen 24 Grad anzeigten. Wir durften nachdem die Langdistanzler ihre erste Runde mit Landgang beendet hatten ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Wie die Windmühlen bewegten sich Arme und Beine im Wasser und das Maar brodelte. Nach einer Runde und 750 m später hieß es wieder festen Boden unter den Füßen. Von der Waagerechten in die Senkrechte und auf dem blauen Teppich ca. 500 m Laufen in die Wechselzone zum Rad. Hier schnell abgetrocknet, Strümpfe, Radschuhe und Helm an. Das Rad von der Wechselstange genommen und schiebend bis zum Wechselbalken. Dann endlich mit dem MTB die Vulkanlandschaft rauf und runter in zwei Runden radeln bewältigt. Die Sonne brannte und es kostete doch einige Körner. Ich hörte oft Uwe Uwe Rufe und das war eine gute Motivation um nach dem Radfahren die letzte Disziplin die 6 km Laufen in Angriff zu nehmen. Ich hatte ein gutes Gefühl und auch noch Kraft hier alles zu geben. Im Vorhinein dachte ich die Runde ist 2 km lang, und 6km: 2 ist laut Adam Riese drei Runden. So spulte ich meine drei Runden pflichtbewusst ab und kam überglücklich und ohne Probleme ins Ziel. Hier stand HELGE und sagte: „Wo bleibst Du dann, ich dachte schon dir ist etwas passiert“. „Ich bin doch drei Runden gelaufen“ gab ich zur Antwort. „Du brauchtest doch nur zwei Runden laufen“ erwiderte HELGE. Ich schüttelte den Kopf und wollte es gar nicht wahrhaben, aber es entsprach den Tatsachen. Dummgelaufen aber ich konnte trotzdem noch Lachen. Mein Fehler war die Laufrunde war 3 km lang, 6: 3 sind natürlich 2 Runden 😊

 

Ich wurde vierter und mir fehlten zu dem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften 90 Sekunden mit einer Runde mehr in den Beinen, den Spaß hatte ich aber auf meiner Seite und ich wurde Rheinland-Pfalz-Meister.

 

Im nächsten Jahr stehe ich hier wieder an der Startlinie und freue mich schon darauf. Im übrigen gab mir der Drittplatzierte ein Bier aus als kleine Entschädigung 😊“

 

Starke Leistung und eine gute Erholung!

 

 

08.07.2018 Ironman Frankfurt

 

Für Carmen hieß es an dem Tag dann mal wieder „ es wird lang…“ Die Vorbereitung lief gut, alle Rennen lieferten sehr gute und starke Ergebnisse, so dass sich Carmen voller Zuversicht auf den Weg nach Frankfurt machte.
Für den Renntag war strahlender Sonnenschein bei heißen Temperaturen aber auch stärkeren Wind vorhergesagt. So kam es dann auch! Die Sonne brannte schon früh morgens und ließ keinen Zweifel aufkommen, dass es richtig heiß werden würde.
Das Schwimmen war nicht ganz so „leicht“ wie in Roth. Hier gab es einen leicht winkligen Rundkurs, bei dem man ein sehr großes Teilstück in die Sonne guckte und eine Orientierung schwer machte. So mussten ein paar „Extra-Meter“ in Kauf genommen werden. Nach dem Landgang ging es dann auf die zweite Runde. Alles in allem war das Schwimmergebnis gut und es ging ab in Richtung Wechselzone und ab aufs Rad. Die Radstrecke musste im Vorfeld aufgrund von Baustellen geändert werden. Es standen also 185 km und noch mehr Höhenmeter als sonst auf dem Plan. Hinzu kam immer noch die Sonne und der stärker werdende Wind…. Das machte es in der Summe nicht leichter. Zu Beginn waren die Zeiten noch im grünen Bereich. Aber irgendwann sah man, dass die Zeiten runtergingen auf ein Niveau, dass auch nicht mehr dem „lockeren Trainingsniveau“ entsprach. Irgendwann rollte Carmen dann endlich in die Wechselzone und machte sich auf die Laufstrecke. Auch hier ließen die Anfangszeiten von über 6 min/km nichts Gutes vermuten.  Der Entschluss stand schon länger fest, aber erst nach der ersten von vier Laufrunden beendete Carmen das Rennen vorzeitig! Schon auf dem Rad bekam Sie mehrfach Nasenbluten und hatte Kopfschmerzen. Unter diesen Umständen machte es keinen Sinn und es gibt wichtigeres im Leben als ein Finish bei einem Wettkampf – nämlich die Gesundheit!
Hut ab vor dieser sehr vernünftigen Entscheidung, dass Rennen abzubrechen, auf die Gesundheit zu hören, vernünftig zu sein und einfach aufzuhören!! Wir haben genug Leute gesehen, denen es gar nicht mehr gut ging, die aber dennoch weiter gemacht haben, ohne auf die Gesundheit zu achten!
Wie sich rausstellte, hatte Carmen einen Sonnenstich erwischt und war auch Tage danach noch immer nicht ganz fit.
Nochmals, großen Respekt vor der Vernunft! Es war das Richtige!  Da Du auf Deine Gesundheit gehört hast, werden noch viele Jahre kommen, in denen Du Dich bei einem Ironman müde machen kannst, wenn Du denn willst…
J
Gute Erholung und genieße das tolle Wetter

 

 

01.07.2018 Challenge Roth

 

Alle Jahre wieder ein Highlight im Triathlon – die Challenge Roth. Hier muss man nicht nur am Wettkampftag schnell sein, sondern auch schon bei der Anmeldung. Die Startplätze sind meist innerhalb einer Minute vergeben.
Das Anmeldeglück hatten in diesem Jahr unter anderem Tina und Uwe.
Im vergangenen Jahr  war Tina ja schon für die Staffel geplant, bevor sie sich ja verletzte und leider nicht starten konnte.  In diesem Jahr also auf ein Neues.  Tina startete im Kanal und war für die 3.8 km schwimmen vorgesehen. Etwas aufgeregt ging es dann ab ins Wasser und sie fand schnell ihren Rhythmus. Nach sehr gut 75 min waren die 3.8 km bereits Geschichte. Tolle Leistung!!  Es folgten Jutta auf dem Rad und Frank, der den Erfolg der Staffel komplettierte und diese ins Ziel brachte.
Als Einzelkämpfer war, wie alle 2 Jahre, Uwe am Start. In diesem Jahr startete er zum ersten Mal in der AK 70. Die Vorbereitung lief super. Auch die geplanten Vorbereitungswettkämpfe waren sehr erfolgreich. Leider lässt sich nicht alles immer zu 100% planen… In Roth angekommen kämpfte Uwe von Donnerstag auf Freitag mit schwerer Übelkeit und Schweißausbrüchen.  Woher, wovon? Keine Ahnung.  Zusätzlich hatte er sich noch den Kopf gestoßen und trug eine Schürfwunde davon. Sein Start war da mehr als fraglich! Jetzt war Ruhe angesagt. Am Samstag ging es soweit besser und er wagte einen kleinen Lauf zum Anschwitzen.  Danach entschied er sich, den Wettkampf anzunehmen, wenn auch mit gezogener Handbremse. Uwe wäre nicht Uwe, wenn er diese Herausforderung nicht angenommen hätte. Gesundheitlich im ersten Moment bestimmt bedenklich, aber es kennt keiner seinen Körper und sich besser, wie er selbst…
Trotz dieser eher ungünstigen Vorzeichen erreichte Uwe in starken 14:30 Std das Ziel und kämpfte sich auf den 6. Platz in seiner AK!
Glückwunsch und Gratulation zu diesen tollen Leistungen!!

 

 

01.07.2018 OD in Düsseldorf

 

Nach und nach werden auch die Distanzen für Sabine im Wettkampf immer etwas länger. Es ging an diesem Tag über die olympische Distanz in Düsseldorf. Hier der Original-Bericht von Sabine:
Nach vielen tollen Läufen und dem Radpart bei der erfolgreichen Ironman Remich Staffel der TriClowns in der ersten Hälfte des Jahres, war es dann auch für mich an der Zeit, endlich mal wieder einen Triathlon zu machen.
So stand ich dann am Sonntagmorgen um 8 Uhr am Start zur Olympischen Distanz des T3-Triathlons in Düsseldorf. Dank der Hitze der letzten Tage wurde ohne Neo geschwommen. Das sollte eigentlich kein Problem sein, auch wenn es etwas länger dauern würde - dachte ich... Der Start fand in 3 Wellen statt - in meiner waren leider über 200 Teilnehmer. Es war irgendwie super eng, ständig hatte man irgendwelche Arme oder Beine im Weg und das Wasser war total kabbelig. So fand ich nicht richtig in meinen Rhythmus. Ich schwamm ein paar Züge Brust - und musste dabei feststellen, dass ich so deutlich zügiger unterwegs war. Klar ging mir durch den Kopf, dass das total auf die Beine geht und ich die Quittung dafür, wenn nicht auf dem Rad, dann aber spätestens beim Laufen bekommen würde. Aber ich war bei Weitem nicht die Einzige...

 

Irgendwie brachte ich das Schwimmen durch das - nun ja, relativ eklige - Hafenwasser hinter mich und kletterte nach gut 32min die unzähligen Stufen über eine piksende Eisentreppe hoch. Locker joggend ging es durch eine schier endlos scheinende Wechselzone (bzw. den Weg dorthin) zum Rad (und ich dachte bisher, die Wege in Frankfurt am Langener Waldsee sind lang...).

 

Helm auf, Schuhe und Startnummer an und los. Was war ich dankbar, endlich Radfahren zu dürfen. Die Strecke ist geprägt von zwei Brücken, inkl. den dazugehörenden Auf- und Abfahrten, einigen Kurven und teilweise wirklich engen Passagen. Aber es rollte und rollte - zu leicht fiel es mir. Ein Blick in die Bäume bestätigte meinen Verdacht: Wir hatten heftigen Rückenwind. So kämpfte man sich in jeder Runde nach der Wende die vorher so schnellen knapp 7km dann gegen den Wind zurück und auf den Brücken musste man natürlich auch gut aufpassen. Aber es machte mächtig Spaß! Ich hätte noch den einen oder anderen Kilometer dranhängen können, aber nach knapp 40km hieß es absteigen und ab in die Wechselzone - hier hat es mich durch eine Windböe, die durch eine Häuserschlucht pfiff fast langgelegt, einige Räder lagen auch am Boden. Ich hab nochmal Glück gehabt!

 

Jetzt aber schnell in die Laufschuhe. Der Wind begleitete uns weiterhin und durch die frühe Startzeit war es noch nicht ganz so heiß! 4 Runden à 2,5 km fast nur durch die Sonne galt es zu absolvieren und ich lief und lief - und spürte nun die Beine. Bei der Wasserstation gab es immer nur einen Schluck und den Rest des Bechers über den Körper. Die Helfer kamen kaum hinterher mit dem Becherfüllen. Irgendwie vergingen die - wiederum z.T  sehr engen - Runden dennoch wie im Fluge und ich durfte auf die Zielgeraden einbiegen.

 

Wenn ich auf meine Laufzeit und auf die km-Angabe meiner Uhr schaue, dann waren das ziemlich genau 9km. Aber der Schnitt stimmte für mich - und darum ging es ja!

 

Noch schnell ein breites Lächeln fürs Zielfoto ins Gesicht gebracht und schon war der T3-Triathlon Düsseldorf 2018 für mich Geschichte.

 

Natürlich war es anstrengend, aber ich hatte auch sehr viel Spaß, endlich mal wieder Triathlon-Wettkampf-Luft zu schnuppern.

 

Da ich auf dem Rad und auch beim Lauf einige Frauen "eingesammelt" hatte, war der Blick auf die Ergebnisliste Pflichtprogramm 😎 17. von 63 Frauen und 4. in der AK 40-49. Nach dem Schwimmdebakel ein echt tolles Ergebnis!“

 

 

24.06.2018 Triathlon Neunkirchen

 

Eine ganz neue Erfahrung konnte Tina machen. Aufgrund ihrer starken Leistungen im letzten und auch in diesem Jahr, wurde sie in die Mannschaft berufen und hatte in Neunkirchen ihren ersten Ligaauftritt! Bei solch starker Konkurrenz war der Respekt natürlich riesig. Tina konnte ihr Vermögen abrufen und fuhr sogar auf dem Rad den schnellsten bisher von ihr gefahrenen Km-Schnitt. Völlig zufrieden erreichte sie das Ziel bei ihrem ersten Liga-Rennen

 

 

24.06.2018 Indeland Triathlon

 

Etwas weiter weg startete Thomas in sein letztes größeres Vorbereitungsrennen. Die letzten Wochen waren vom Training sehr hart und anstrengend, so dass wir einfach mal schauen wollten, was hier geht.  Direkt beim Schwimmen wurde ordentlich Tempo gemacht. Leider hing Thomas dann doch etwas in einer Gruppe fest und kam nicht so zum Zuge wie er es sich vorgestellt hatte. Dennoch  reichte es für eine Top-Schwimmzeit. Danach machte er auch auf dem Rad ordentlich Druck und spulte die erste Runde mit einem 38er Schnitt ab. Auch in der zweiten Runde konnte er das Tempo konstant hochhalten. Für den abschließenden Halbmarathon war immer noch genügend Kraft vorhanden, so dass alle Runden wunderbar gleichmäßig mit einem Schnitt von gut unter 5 min/km gelaufen werden konnten. Am Ende reichte es für eine tolle Zeit von 4:26 Std und einen 4. Platz in der AK.
Starke Leistung!

 

 

17.06.2018 IM 70.3 in Remich

 

An diesem Wochenende  waren einige aus dem Team Trainingsbalance unterwegs, um die Form zu testen. Da es für viele in Kürze auf die Langdistanz geht, machte ein Vorbereitungswettkampf über die halbe Strecke sinn.
Als Staffel stand das Team Sabine, Moni und Edith am Start. Als ehemalige Top-Schwimmerin legte Edith das Fundament für einen starken Staffelauftritt! Sabine machte es über die 90km auf dem Rad mindestens genauso gut, bevor Moni als abschließende Läuferin dann endgültig für den Sieg der Frauenstaffel sorgte! Und das, obwohl sie auf der Laufstrecke mit Magenproblemen zu kämpfen hatte! Ein Wahnsinns Ergebnis dieser 3! Gratulation zu Platz 1
J
Als Einzelkämpfer war Carmen am Start. Durch einen Sehnenriss im Finger war sie etwas beeinträchtigt, schaffte es aber einen sehr starken Wettkampf abzuliefern. Das Radfahren und auch der Halbmarathon wurden in sehr starken Zeiten absolviert. Am Ende stand für Carmen wieder auf Platz dem Podest – 3. Platz in ihrer AK! Tolle Leistung!
Frederik hatte etwas Pech. Nach einem guten Schwimmen musste er schon auf dem ersten Km rechts ran und einen Platten am Rad flicken. Danach ging es weiter – leider nicht bis ganz zum Ende, denn es musste zwischendurch wieder rechts ran gefahren werden, um eine weitere Reifenpanne zu beheben. Aber, auch das ließ in nicht nervös werden und er spulte sein Leistungsvermögen ab und erreichte das Ziel in sehr starken Zeit von unter 5 Std.
Für Reimar lief es auch ganz gut. Allerdings war das Finish für ihn nachher eine große mentale Herausforderung. Beim Schwimmen und auf dem Rad lief es rund und er kam auch gut ins Laufen rein. Jedoch nach kurzer Zeit machte sich sein Knie bemerkbar und er musste auf die Zähne beißen. Angefeuert von den Zuschauern, seinen Freunden und durch einen starken Willen, erreichte er das Ziel noch mit einer guten Zeit von unter 6 Std.
Auch in einer Staffel startete Tina. Sie übernahm den Schwimmpart und sammelte so noch wichtige Wettkampferfahrung und Härte für die kommende Langdistanz. Die 1.9 km meisterte Tina gewohnt souverän.
Glückwunsch an Alle und eine gute Erholung!

 

 

10.06.2018 Triathlon St. Ingbert

 

„Traumabewältigung“ stand heute auf dem Plan… Nach dem Tina im letzten Jahr bei diesem Wettkampf schwer gestürzt war und verletzungsbedingt lange pausieren musste, galt es in diesem Jahr den Kopf frei zu bekommen und einen guten Wettkampf hinzulegen.
Und… es hat nahezu alles gepasst! Mit guter Laune und einiger Vorfreude stand Tina dann an der Startlinie. Von Beginn an lief es rund. Nach einem guten Schwimmen, folgte ein starker Rad- und Laufpart! Selbst die Einfahrt in „den“ Kreisel wurde mit einem Lächeln in Angriff genommen
J
So stand am Ende der oberste Platz auf dem Podium! Platz 1 in ihrer Altersklasse und im Gesamtfeld wurde Tina starke 4.
Gratulation zu dieser tollen und starken Leistung!

 

 

10.06.2018 Triathlon Bonn (3.8/60/15 km)

 

Hier war Thomas am Start. Das Rennen in Bonn ist für ihn lediglich ein Vorbereitungsrennen für den anstehenden Ironman. Daher wurde hier etwas Wettkampfpraxis gesammelt und da der Wettkampf auch aus dem Training heraus gemacht wurde, lag der Fokus nicht so sehr auf der Zeit, sondern eher  darauf, zu gucken, was noch verbessert werden kann.
Thomas kam gut durch den Wettkampf und erreicht das Ziel unter 3:30 Std. „Ziel“ erreicht und weiter geht es mit großen Schritten…
Gute Erholung!

 

 

10.06.2018 OD in Baumholder

 

Er lässt nicht locker… Bereits 1 Woche nach der MD in Hannover, stand Uwe bereits wieder an der Startlinie. Es sollte über die OD in Baumholder gehen. Aus dem vergangenen Jahr hatte Uwe noch eine Rechnung zu „begleichen“. Leider wurde aufgrund der schlechten Wasserqualität lediglich ein Duathlon absolviert. Diese Tatsache beeinflusste Uwe aber überhaupt nicht und er machte von Beginn an Tempo! Bereits in der ersten Laufrunde verschaffte er sich auf seine Mitstreiter in der AK einen Vorsprung. Dieser wurde nach und nach immer weiter ausgebaut. Im Ziel stand ein beachtlicher Vorsprung von 30 min zu dem Zweitplatzierten auf der Uhr und Uwe gewann auch hier überlegen seine AK und wurde zusätzlich Rheinland-Pfalz-Meister!!
Gratulation!
Auch am Start war Laura, die ihre erste Triathlon Erfahrungen sammelt! Jahrelang ist Laura lediglich gelaufen und möchte jetzt auch die neue Herausforderung im Triathlon wagen.
Das ist ihr auch sehr gut gelungen! Nach einem tollen Rennen erreichte Laura das Ziel als 2. in ihrer Altersklasse! Ein toller Einstieg – Glückwunsch!

 

 

03.06.2018 MD in Hannover

 

Als Vorbereitungsrennen für seine Langdistanz hatte Uwe sich die Mitteldistanz in Hannover ausgesucht.
Wichtig für Ihn war es, zu sehen, dass „alles hält“ und das konsequente Training der letzten Wochen und Monate auch Früchte trägt.
Uwe kam gut in den Wettkampf, in das Schwimmen rein und steigert sich dann von Disziplin zu Disziplin immer mehr. Der abschließende Halbmarathon konnte dann sehr konstant gelaufen werden und am Ende stand eine sehr gute Zeit von 6:07 Std, mit der er so manch jüngeren Athleten hinter sich ließ. Mit dieser Zeit reicht es für Ihn zum Sprung nach ganz oben aufs Treppchen! Herzlichen Glückwunsch zum Sieg in der AK!

 

 

06.05.2018 Duathlon in Güdingen

 

„Frauenpower“ im Team Trainingsbalance. In Güdingen starteten Carmen, Jutta und Tina über die anspruchsvolle Duathlonstrecke.
Mit einer sehr starken Leistung erreichte Carmen den Gesamtsieg bei den Frauen! Die Konkurrenz wurde mit einem weiten Abstand von 6 min auf Distanz gehalten. Bereits über die ersten 10 km und die anschließenden 40 km Radfahren  erarbeitete Sie sich ein gutes Polster. Da Carmen auch die letzten 5 km noch in einem Schnitt von unter 5 min/km lief, war ihr der oberste Podestplatz nicht mehr zu nehmen.
Einen Sieg in der Altersklasse sprang für Jutta raus.  Beide Läufe wurden sehr stabil durchgezogen und auch das Radfahren wurde gewohnt souverän abgespult, so dass es auch hier am Ende zu Platz 1 reichte.
Zu guter Letzt räumte auch Tina noch einen Podestplatz ab! In ihrer Altersklasse reicht es nicht ganz nach vorne, Platz 2 ist aber immer noch ein sehr starkes Ergebnis. Dafür  setzte Tina sich aber in der Wertung „Saarlandmeisterschaft“ durch, gewann diese Wertung und ist neue Saarlandmeisterin im Duathlon!
Glückwunsch und Gratulation an alle zu diesen tollen Leistungen!
Gute Erholung 
J

 

 

06.05.2018 Tauris Triathlon in Mühlheim

 

Den Frauen in nichts nach, stand der ewig junggebliebene Senior im Team. Im Rahmen seiner Vorbereitung für Roth, startete Uwe über die Sprintdistanz. Spritzigkeit und Leidenschaft waren vorhanden, so dass es auch hier zum obersten Podestplatz reichte. Platz 1 in der AK 70!
Herzlichen Glückwunsch und gute Erholung

 

 

05.05.2018 Ruwertal-Lauf Mertesdorf

 

Sabine startete über die 10km eigentlich als Pacemaker für eine Bekannte und wollte hier eine Zielzeit von 50 min angehen. Ihre Bekannte hatte jedoch bereits nach gut 2km aufgegeben, so dass Sabine ab da allein unterwegs war.  Da hat Sie die Beine in die Hand genommen und noch einige Frauen überholen können. Sie schaffte mit einer starken 47er Zeit den Sprung aufs oberste Treppchen und gewann ihre Altersklasse!
Glückwünsch – tolle Leistung!

 

 

28.04.2018 10. TEBA-Radweglauf

 

Im Rahmen ihrer Vorbereitung startete Carmen über die 15km beim Radweglauf. Das Wetter passte und so wurde hier gekoppelt. Es ging mit dem Rad nach Hermeskeil zur Startlinie. Startnummer abholen und ab an den Start. Carmen ist in einer guten Form und schaffte den 2. Platz in der Gesamtwertung. In der Altersklasse war sie aber nicht zu stoppen und erreichte hier den 1. Platz!
Sehr stark. Nach dem Lauf ging es natürlich wieder auf dem Rad nach Hause…

 

 

27.04.2018 Stadtlauf St. Ingbert

 

Eine (fast) ganz neue Erfahrung machte Tina in St. Ingbert beim 10km Strassenlauf. Sie absolvierte diesen einfach mal ohne Uhr und lief nach Gefühl. Es wurde nach harten Trainingswochen „einfach“ mal aus dem Training raus, gestartet. Das Gefühl und die Beine waren gut. Tina hatte sichtlich Spaß und es reichte für eine starke Zeit unter 50 min und einen sehr guten 6. Platz in ihrer starken Altersklasse – Top!

 

 

08.04.2018 Triathlon Mallorca

 

„Malle ist nur 1x im Jahr…“ hieß es wieder für Tina. Sie absolvierte ein Trainingscamp auf Malle, an dessen Ende der anspruchsvolle Wettkampf über die Olympische Distanz stand.
Mit dicken Beinen wurde also am Ende der Woche gestartet – im 14° kalten Wasser! Das war sehr ungewohnt und nicht ganz so schön. Durch die Kälte blieb die Luft stellenweise weg und Tina war froh, als hier wieder fester Boden unter den Füßen gespürt wurde. Ab aufs Rad und über 50km mussten gut 800 Hm bewältigt werden. Da lief es schon deutlich besser. Der abschließende Lauf über die 5km lief Sie dann in einem 5er Schnitt und erreicht froh und guter Dinge das Ziel!
Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

 

 

08.04.2018 Halbmarathon Berlin

 

Das das bei Sabine mit dem „Füße hochlegen“ nicht lange anhält, ist ja bekannt J  Daher stand sie auch beim HM in Berlin wieder an der Startlinie. Nach dem 10er wurde die Woche dann eher etwas ruhiger trainiert und für den HM in ihrer Heimat getapert. Hier hat alles gepasst und von Anfang hat waren die Beine ok und bereit. Mit einem dauerhaften Tempo von knapp 5 min/km lief Sabine nach 1:45 Std glücklich ins Ziel! Es war mal wieder eine sehr starke Leistung von ihr!

 

 

02.04.2018 Osterlauf in Grevenmacher

 

Nach einem 1-wöchigen Trainingslager wurde es für Sabine nochmal richtig hart und anstrengend. Es stand als Abschluss nach dieser harten Woche der 10er in Grevenmacher auf dem Programm.  Dennoch wurde es ein sehr schneller Lauf! Mit einer Zeit von knapp unter 47 min (46:51 min) belegt Sabine einen sehr guten 5. Platz in ihrer Altersklasse! Tolle Leistung
Jetzt werden aber erst mal die Füße hochgelegt und es folgt etwas Erholung.

 

 

25.03.2018 Halbmarathon Kaiserslautern

 

Tina und Uwe starteten über die 21.1 km Strecke. Beide sind mitten im Training für Ihre „Sommerziele“.  Da bietet sich so ein Test unter Wettkampfbedingungen an.
Für Tina lief es – trotz einiger Probleme im Vorfeld – sehr gut. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:48 Std über diese Distanz, rauschte Sie über die Ziellinie. Super Leistung!!
Nach seiner Verletzung zu Beginn des Jahres zeigte auch Uwe einen sehr guten Lauf. Uwe erreichte das Ziel mit 2:01 Std und lief mit dieser Zeit aufs Podest seiner Altersklasse – Platz 3 für ihn.
Gratulation!

 

Schon traditionell eröffnet unser „junger Hase“ Uwe die Wettkampfsaison der Athleten aus dem Team Trainingsbalance. Hier sein Originalbericht über seinen erfolgreichen Auftakt:


20.01.2018 CROSSLAUF in Wittlich

 

„Das Jahr 2018 ist drei Wochen alt und der erste Wettkampf stand an.

In der Wettervorhersage war alles hineingepackt: „Kalt, Nass und Schneeregen

ab Mittag.“ Was kann es schöneres geben um da ins Gelände zu gehen zu mal

durch den vielen Regen der letzten Wochen und Holzfällerarbeiten die Strecke zu

einem tiefen Geläuf wurde.

Hier kamen natürlich im Vorhinein die Gedanken auf hier überhaupt an den Start

zu gehen. Aber der Weg ist das Ziel (LD am 01.07. in Roth)

Also Sporttasche gepackt und auf in den Grünwald nach Wittlich um am dritten

Wertungslauf teilzunehmen. Unterlagen abgeholt und eine Stunde vor

Wettkampfbeginn setzte wie angekündigt starker Schneefall ein. Schnell wurde

die Matchstrecke in ein weises Kleid verwandelt. Beim Einlaufen wurde die

saubere Laufkleidung zu undefinierbaren Etwas. Der Start war für 15:00 Uhr

angesetzt. Verzögerte sich aber wegen technischer Probleme um ein paar

Minuten. Als es endlich los ging war die ganze Meute durchfroren.

Jetzt war Willenskraft gefragt denn es galt eine kleine Runde und zwei große

Runden über insgesamt 7340 Meter zu bewältigen. Die Schlammschlacht war

eröffnet! Stellenweise lief man einen Schritt nach vorne und wieder zwei Schritte

zurück. Es hieß jede Sekunde aufpassen und sich in Trippelschritten fort zu

bewegen. Es gelang mir und ich überlebte die Gesamtstrecke ohne Sturz.

Der Lauf kostete viel Kraft hat aber trotzdem Spaß gemacht. Ich habe die AK

gewonnen und mich im Ziel mit warmen Tee etwas aufgewärmt. Dann aber

schnell umgezogen um wieder auf Temperatur zu kommen.

Fazit des Ausfluges ins Wittlicher Land neue Erfahrungen mit erschwerten

Bedingungen in der neuen Altersklasse. Patient lebt und gestärkt zu Hause

angekommen.

Uwe Lellinger“