31.12 Silvesterlauf in Trier


Der letzte Lauf im Jahr 2014 brachte neben jeder Menge Spaß auch gute Ergebnisse!
Wie immer, von „Milliunen Leit“ angefeuert, machten sich zahlreiche Läufer und Läuferinnen auf die letzten 5 bzw. 8 km des Jahres. Bei sehr guten äußeren Laufbedingungen gingen vom Team Trainingsbalance Sabine und Jutta bei den Frauen an den Start. Nach einem für sie erfolgreichen sportlichen Jahr rannte Sabine mit einer Zeit von 24:31 min in die Top Ten ihrer Altersklasse und belegte da den 7. Platz!
Jutta flitzte bei ihrem ersten Start ebenfalls in die Top Ten ihrer Altersklasse und erreichte das Ziel in starken 24:13 min. Die angepeilte Zielzeit konnte sie dabei deutlich unterbieten! Das harte und konsequente Training hat sich gelohnt ;-)
Hammer Leistung!
Bei den Männern schaffte Bernd, nach einem für ihn verletzungsbedingt durchwachsenen Jahr, einen tollen und schönen Abschluss. Mit einem sehr guten 5er Schnitt spulte er die 8 km ab. Jetzt gilt es, auf der Form aufzubauen und in 2015 wieder durchzustarten, denn hier steht für Bernd eine Premiere an: Er ist bereits gemeldet und wird im Oktober 2015 an der Startlinie in Frankfurt stehen, um seinen ersten Marathon in Angriff zu nehmen! Daumen hoch!
 
Auch hier wird er von Trainingsbalance unterstützt, damit er bestmöglich vorbereitet an den Start gehen wird!
Zu guter Letzt erreichte Dirk sowohl im Gesamtfeld, als auch in der Altersklasse Top Ten Platzierungen. Insgesamt lief er mit 29:47 min auf einen starken 7. Platz und wurde in seiner Altersklasse 2.  
 
Vielen Dank an alle, die die Läufer und Läuferinnen so lautstark unterstützt und angefeuert haben!


 

08.11 Deulux-Lauf in Langsur

 

Das war er dann, der letzte 10er in diesem Jahr der

Laufserie! Bei idealem Laufwetter sind einige Athleten vom Team

Trainingsbalance nochmals auf die Jagd nach Bestzeiten und oder persönlichen

Zielen gegangen.

Carmen, Uwe und Dirk machten dagegen mal eine etwas andere Erfahrung und liefen

nicht ihr eigenes Ding, sondern kamen als „Hasen“ für andere Athleten zum

Einsatz. Sie machten ihre Sache richtig gut und konnten die „betreuenden“

Athleten und Athletinnen auf den letzten paar Kilometern nochmals so richtig

pushen, so dass hier wirklich sehr gute Zeiten auf der Uhr standen! Top!

In Eigenregie lief Sabine deutlich schneller als Ihr eigentliches Ziel war!

Knapp unter 50 min war die Vorgabe – dass es dann doch so deutlich unter 50

min, mit einer starken 48:50 min wurde, ist einfach sau stark! Hier hat sowohl

das Training als auch die mentale Stärke optimal zusammengepasst! Die Messlatte

wird natürlich für die kommenden Ziele etwas höher gelegt ;-)

Wolli wollte, wenn möglich unter 1 Std laufen bzw. so nah wie möglich in diesen

Bereich kommen. Aufgrund gesundheitlicher Probleme konnte das Training nicht so

wie gewollt und geplant durchgeführt werden, so dass am Ende zwar 59 sec. „fehlten“,

aber es dennoch eine super Leistung gewesen ist, auf der weiter aufgebaut wird!

Martina fegte mit starken 48:25 min über den Asphalt und konnte nach Ihrem

AK-Sieg beim Wurzelweglauf erneut in die Top Ten laufen und hat gezeigt, dass nach einer eher

schwierigen Zeit die Form wieder deutlich nach oben geht – super!

Auch Bernd legte einen sehr starken Lauf hin! Da auch er über einen Zeitraum

nicht so trainieren konnte, wie er das gerne gehabt hätte, fehlte am Ende etwas

die Sprintstärke, sonst wären die 4 sec. für unter 50 min bestimmt gefallen…

Wir arbeiten dran ;-)
Christian spürte gegen Ende deutlich, dass es ein sehr hartes Wettkampfjahr für Ihn gewesen ist! Mit gut 360 Wettkampfkilometer! in den Beinen fehlte fürs Finish auch hier die Kraft und die Spritzigkeit. Dennoch kann auch er mit einer Zeit von knapp über 41 min sehr zufrieden sein ;-).

Jetzt kommt etwas Ruhe rein und dann geht es weiter in Richtung kommender

Aufgaben und Ziele!

 

20. September Team Duathlon Kusel

Ein Team-Duathlon? Ist doch mal eine witzige Idee und eine Teilnahme macht bestimmt Spaß. Das dachten sich Christian Brand, Carmen Schaaf, Uwe Lellinger, Dirk Müller und meldeten in Kusel für diese Veranstaltung die über die Marathondistanz verlief. Das Prinzip ist relativ einfach: 2 Starter und ein MTB. Der Läufer läuft so lange wie er will oder wie die Teamtaktik es vorgibt, wechselt dann auf s Rad und kann sich, während der Partner läuft, auf dem Rad erholen, entspannen und den Wettkampf genießen! Auch das Höhenprofil von knapp 400 HM pro Runde! sorgte im Vorfeld für keine großen Bedenken…. Da das vorher auch mal kurz an der flachen Mosel getestet wurde, sah man dem Wettkampf mit guter Laune und viel Tatendrang entgegen. Diverse Zielzeiten kursierten vorab im Kopf – alles wunderbar! Soweit die Theorie, aber die Praxis sah ganz anders aus…
Jedes Team hatte seine eigene Taktik gewählt. Das Männerteam wollte jeweils nach 2 km wechseln und das Mixedteam jeweils nach 5 bzw. 4 km.
Das Wetter spielte vorbildlich mit, kein Regen, aber viel Wind und vor allem viel – fast schon zu viel – Sonne und Hitze. Aber, egal. Ab in die erste Startreihe und sich in unmittelbarer Nähe des amtierenden Duathlonweltmeisters über die Langdistanz gestellt.  Das wird schon… Nach dem Startschuss ging es sofort mit großen Schritten nach vorne und man lag nach 1 km auf Platz 3. Super, läuft doch. Noch 1 km dann kommt der Wechsel auf Chris und ich kann mich auf dem Rad erholen. Doch dann kommt nach der Kurve der erste Anstieg. Viel zu früh für den Kopf, wo es doch gerade so gut lief. Egal, ab in den Berg und Position verteidigen. Die Strecke wurde steiler und leider auch unebener und auch rutschiger. Das führte dazu, das der Kontakt zu Chris abriss, der, wie fast alle, mit dem Rad auf diesem Stück leichte Probleme hatte. Der Kontakt sollte eigentlich nicht mehr als 10m auseinander sein. Was tun? Ich entschied mich für weiterlaufen. Er wird ja schon irgendwann kommen.  Unser Plan war aber da schon „erledigt“. Ich musste zu Beginn also gute 3,5 km laufen bevor wir wechseln konnten.  Das hatte schon etwas Kraft gekostet.
Unsere Gedanken von einem lockeren Aufgalopp und einer aktiven Erholung auf dem Rad war schnell dahin. Ebenso ein kurzfristiger Gedanke, der meinte wir könnten an die 3 Std kommen.  Das Radfahren war mindestens, u.a. aufgrund des Untergrunds, genau so anstrengend wie das Laufen.
Taktik also geändert und wir haben dann eher nach Gefühl und Gefälle gewechselt.  Die Strecke war insgesamt sehr schwierig, da es nur hoch oder runter ging und so kein wirklicher Rhythmus beim Laufen entstand. Als „Belohnung“ für die kurzen flachen Passagen gab es eine gehörige Portion Gegenwind. Zusätzlich machte die aufkommende Hitze jedem Teilnehmer zu schaffen.  Berg für Berg und Runde für Runde kämpften sich die Teams von Trainingsbalance über die Strecke und mussten noch ein paar Teams  vorbeiziehen lassen, bevor das Ziel erreicht war. Fertig – im wahrsten Sinne des Wortes! Es hat dennoch Spaß gemacht, auch wenn Theorie und Praxis weit auseinander lagen, so war es doch ein schönes Teamevent ;-)!
Das Männerteam erreichte den 11. Gesamtplatz und den 2. Platz in der Altersklasse.  
Auch das Mixedteam mit Carmen und Uwe kämpfte sich bravourös über diese extrem anspruchsvolle Strecke und landete im Ziel in der Altersklasse auf einem 2. Platz und auf einem 27. Platz im Gesamtfeld.  Beide bestätigten, dass so mancher Abschnitt besser und schneller zu laufen, als zu fahren war.
Unterm Strich steht eine sehr starke kämpferische und mentale Leistung von allen 4! Super gemacht ;-)!

 

 

06./07 September: Rennwochenende in Köln und am Bostalsee:

Letztes „großes“ Triathlon-Rennwochenende für die Athleten von Team Trainingsbalance!
Viel gutes, aber leider auch ein paar negative Anmerkungen.
Hier im Einzelnen die Erlebnisse zu den Veranstaltungen in Köln und am Bostalsee:
In Köln waren am Wochenende Sabine Averbeck über die Olympische und Carmen Schaaf über die Mitteldistanz am Start.
Carmen wollte nach Ihrem Ausstieg bei der Langdistanz in Roth, hier hatten Sie starke Magenprobleme zur Aufgabe gezwungen, noch einen „versöhnlichen“ Abschluss schaffen. Die Form war da, also kam auch nur ein Start über die Mitteldistanz in Frage! Aufgrund der angegebenen Zielzeit von um die 5 Std konnte und durfte Sie direkt in der ersten Startgruppe mit den Profis ran! Hier hatte sie sich dann bewusst hinten eingeordnet und konnte so relativ früh frei schwimmen und ihr eigenes Ding durchziehen. Das Schwimmen war dann eher durchwachsen, auch weil seit Roth etwas das „Feuer“ gerade beim Schwimmen gefehlt hat. Ab aufs Rad und mit Tempo in Richtung Spitzengruppe der Frauen in ihrer Altersklasse. Ganze 6 min schneller als ihre bisherige Bestzeit wurde dann der Radsplit gestoppt! Hier konnten dann auch die ganzen „Windschattenfahrer“ ihre Laune nicht verderben und ab ging es in die Laufschuhe. Zählt das Laufen normal zu ihren Stärken, so war es an dem Tag einfach von Kilometer zu Kilometer ein Kampf gegen sich selbst und ein immer wieder neues Motivieren. Trotz schwerer Beine konnte Carmen sich in ihrer Altersklasse bis auf Rang 2 von 27 Teilnehmerinen und somit aufs Podest vorkämpfen! Auch das Gesamtergebnis mit einem 18. Platz von allen 135 ins Ziel gekommenen Frauen ist mehr als beachtlich! Glückwunsch zu dieser Leistung und einer Zeit von tollen 5:05 Std! Gute Erholung!
Sabine startete bereits am Samstag und hatte zu Trainingsbeginn im April eigentlich das „bescheidene“ Ziel ausgerufen, irgendwie unter 3 Std zu bleiben. 
Über den Zeitraum bis September wurde fleißig, hart und auch mal locker trainiert. Auch so, wie es der enge Zeitplan, der durch Job und 2 Kinder bestimmt wird, zugelassen hat.
Samstag machte Sabine sich bei bestem Wetter auf in Richtung Köln. Auf dem Weg, um in Ruhe ihre Startunterlagen abzuholen, traf sie dann jede Menge bekannte Gesichter aus der Region und die Aufregung vor dem Wettkampf war auf einmal nicht mehr großartig vorhanden. Bis dahin hatte alles gepasst. Nun wurde eingecheckt, die Wechselzone eingerichtet und auf den Start gewartet. Als ehemalige „Kanu-Sportlerin“ war das Schwimmen auf einer Regattabahn für sie „ein Traum“. Markierungen waren ersichtlich, so dass sie jederzeit wusste, wie viel noch zu schwimmen war. Auch unter Wasser konnte man Schnüre der Bojen sehen und hatte eine super Orientierung. Das Schwimmen verlief mit 29 min sehr gut! Wohl etwas durch die klasse Zeit „nervös“ geworden, gab es kleine „Hänger“ beim Neo ausziehen. Aber auch das konnte sie nicht davon abhalten, um auf dem Rad richtig Tempo zu machen und die Frauen und auch einige Männer stehen zu lassen. Auch die Tatsache, dass ein etwa 20 jähriges „Küken“ bei ihr im Windschatten fuhr, ließ sie kalt. Mit einem guten Gefühl und der Bestätigung für das konsequente und manchmal auch harte Radtraining  wurde In der letzten Runde noch ihren „Fans“ gewunken und ab ging es in die Laufschuhe. Hier sollte eigentlich eine Zeit von „so einer Stunde“ stehen. Aber auch hier kam es anders – motiviert durch zahlreiche Fans an der Strecke „lief“ es auch hier fast von selbst. Gut, die Beine mussten bewegt werden und das wurden sie auch… und zwar richtig schnell! Gegen Ende wurde es dann etwas „eng“, da sich Seitenstechen bemerkbar machte. Hier hieß es dann „Zähne zusammenbeißen“ und weiter.
Mit einer sagenhaften Zeit von 2:35 Std!! und einer Top Ten Platzierung in ihrer Altersklasse ist Sabine dann ins Ziel gerauscht! Einfach stark und der verdiente Lohn für das sehr starke Training!
Gratulation zu dem Erfolg und viel Spaß beim Erholen und angehen der neuen Ziele!

Sonntags ging es dann Richtung Bostalsee wo die beiden „Rookies“ Wolli und Markus ihre Premiere im Triathlon über die Jedermann-Distanz feiern wollten und Dirk zum Abschluss nochmal bei der Olympischen „Tempo“ machen wollte.
Zuerst war der Start der Jedermänner. Wolli und Markus reihten sich in ihrem Feld ganz hinten ein, um sich nicht durch die Anfangshektik aus der Ruhe bringen zu lassen und um ihr eigenes Ding zu schwimmen.
Leider war das Rennen für Wolli dann sehr schnell beendet. Während dem Schwimmen, wo er „gut“ auf Kurs gewesen ist und ordentlich Tempo gemacht hat, wurde ihm plötzlich der Neo „zu eng“ und er bekam Atemnot und einfach keine Luft mehr! Es half nix – bevor absolut nichts mehr geht und schlimmeres passiert, wurde den Helfern gewunken und er musste ins Rettungsboot und Richtung Land gebracht werden. Die Luft war jetzt zwar wieder da, aber dagegen stand leider die Disqualifikation! An diesem Tag konnte er seine gute Form leider nicht mehr unter Beweis stellen!
Das war extrem schade, da in den Wochen zuvor wirklich gut trainiert wurde!
Wolli ist aber ein Kämpfer und wird den Kopf nicht in den Sand stecken – nach dem die erste Enttäuschung überwunden war, sind auch schon neue Pläne geschmiedet worden!
Hau rein und lass es krachen ;-)
Bei Markus lief es dagegen besser. Beim Schwimmen kam er gut durch und konnte sein Ding machen. Die zuvor gefassten „Vorsätze“ von wegen „Ruhe bewahren“  wurden im Wasser scheinbar schnell über Bord geworfen und das Schwimmen wurde zu schnell angegangen. Es kam zwar eine gute Schwimmzeit dabei heraus, doch auf der Radstrecke merkte Markus es nach dem ersten Berg in den Beinen – das Tempo war zu schnell, die Beine wurden dick! Bergab wurde dann etwas Tempo rausgenommen und im flachen waren die Beine dann wieder einsatzbereit und es kannte wieder Tempo gemacht werden.  War er nach dem Schwimmen noch auf Platz 100, so konnte er sich kontinuierlich nach vorne kämpfen.  Mit der 43. besten Radzeit des Feldes ging es ab in die Laufschuhe.  Auch hier „liefen“ beide Runde sehr gut und es konnte sogar in Runde 2 das Tempo noch etwas angezogen werden.  Mit einem sehr guten 71. Platz in der Gesamtwertung konnte Markus dann die Ziellinie überqueren! Mit sich und seiner Leistung war er sehr zufrieden! Es wäre aber nicht Markus, wenn er nicht sofort anmerken würde: „Da ist noch Luft nach oben und ich freu mich ;-)!“  Der Trainer freut sich mit ihm und gratuliert zu der sehr starken Leistung! Ganz stark gemacht! Jetzt erst mal etwas locker und dann geht es an die nächsten Ziele….

 

Dirk wollte gegen Ende der Saison noch mal Tempo machen. Das gelang, aber anders als gedacht. Beim Schwimmen galt es, wie immer, sich vorne hin zu stellen. Es waren 2 Runden zu schwimmen. Nach der Hälfte gab es einen Landgang von etwa 100m. Nach der ersten Runde sah ich, dass ich eigentlich ziemlich weit vorne war. Also hieß es weiter dranbleiben und schauen, was die 2 Runde bringt. Auch die war gut und ich kam mit der erweiterten Spitzengruppe als 9 aus dem Wasser. Beim Wechseln etwas „gebummelt“ und zack waren ich 11. Die beiden konnte ich aber auf dem Rad sehr schnell wieder einsammeln. Kette rechts und ab! Gucken was geht und vor allem wie lang es geht. Und es ging lang, länger als gedacht! Die flotten Athleten waren scheinbar für die Helfer zu schnell, so dass noch nicht alle Richtungsschilder da waren, wo diese hingehörten. Pech für die Vorderen – es ging rechts ab und den Berg hoch… Alles kein Problem, aber es war der falsche Weg! So sind einige Athleten 17 km zu viel gefahren und hatten eine extra Runde gedreht bis wir wieder an der Wechselzone vorbei kamen und wieder auf der Strecke waren. Nach und nach kamen dann auch ein paar langsame Radfahrer vor einem in Sicht, so dass ich wusste, ich bin zumindest wieder im Rennen… Gefrustet und verärgert habe ich dann die normale Runde in Angriff genommen und siehe da, das Schild stand jetzt eine Kreuzung hinter der Abzweigung der ersten Runde. Pech! Es konnte auch keiner der Helfer etc. sagen, wo es lang ging. Nach 60km war ich dann endlich am bzw. im Ziel der Wechselzone angekommen. Mit einem Radschnitt von 35,4 km/h wurde ich als 196. Radzeit geführt. Puh, was waren da für Radcracks am Start… ;-) Bin dann nach kurzer Überlegung doch noch auf die Laufstrecke, da DNF für mich – wenn es irgendwie geht – keine Option ist. Den 10er (es waren 10,4 km) bin ich dann relativ locker mit einem Schnitt von 4:17 min/km gelaufen. Einige Leute noch überholt und auf Platz 121 vorgekämpft, mich gewundert über so eine schlechte Veranstaltung, geärgert, dass das letzte Rennen der Saison so abgelaufen ist und aber dennoch zufrieden mit dem gesamten Triathlonjahr und der im letzten Rennen gezeigten Form. Denn die hat im Vergleich zu allem anderen an dem Tag gestimmt ;-)  Jetzt wird sich etwas erholt, bevor es dann mit Blich in Richtung Saison 2015 wieder los geht…

 

10. August Summertime Triathlon:
Der erste Wettkampf und die erste Belastung nach der Langdistanz. Mal schauen, ob "schnell" wieder geht....
 

Der Summertime Triathlon… der Name war Programm!
Bei bestem Wetter ging es am Morgen in Richtung See zum Start. Bedingt durch die hohen Temperaturen der letzten Tage und Wochen war der See ziemlich warm, 24.7 Grad, was bedeutet, dass ohne Neo geschwommen wurde.   Also gut, das „Problem“ hat ja jeder und irgendwie ist es auch toll, sich nicht aus dem Neo schälen zu müssen, so mein Gedanke.
Am See waren jede Menge Zuschauer, die sich auf 2 Runden – mit Landgang – freuen durften. Das Wasser war extrem klar und die Sicht bestens. Also keine Gefahr von wegen „Panik“ und im „dunklen“ Schwimmen.
Es folgte ein Landstart, der für mich neu war. Bis jetzt war ich immer schon im Wasser, bevor das Signal kam. Nützt ja nix, so weit wie möglich nach vorne und aufs Signal warten und ab… Mit der Menge ins Wasser und erst mal Tempo machen. Erstaunlich schnell konnte ich relativ frei schwimmen und es gab kein großes „Hauen und Stechen“.  Nach und nach hab ich mich dann etwas nach vorne gekämpft, bis ich irgendwann im „Niemandsland“ gelandet bin. Die Gruppe vor mir zu weit weg und die Gruppe hinter mir zu weit zurück. So kam ich dann auch allein zum Landgang und konnte völlig unbehindert Fahrt für die nächste Runde aufnehmen.  Nach für mich guten 25:29 min bin ich dann aus dem See und ab in die Wechselzone. Tja, was soll ich sagen? Irgendwie muß mir der Neo doch „gefehlt“ haben, da ich nicht so recht wusste, was ich mit der vielen Freizeit anfangen sollte… Eigentlich galt es ja nur Schuhe und Helm anzuziehen. Der Vorgang hat bei mir 1:42 min! gedauert… Viel zu lange!  Als die ersten Fragezeichen über meinem Kopf verschwunden waren, wurde dann auf dem Rad Tempo gemacht. Wenn man für eine Langdistanz trainiert hat, dann reicht die Kraft um 40km zu powern. Auf der relativ flachen, aber etwas windanfälligen Strecke konnte man auf den 3 zu fahrenden Runden auch ordentlich Tempo machen. Zum trinken hatte ich ja auch was dabei … Aber (mal wieder) nicht sehr lange. Der Verlust meiner Trinkflasche war an dem Tag meine eigene Dummheit und Unkonzentriertheit. Bei Km 15 nahm ich 2 Schlucke und wollte die Flasche wieder „elegant“ in den Flaschenhalter stecken…. Ätsch – daneben und weg war die Flasche ;-) So schnell kann es gehen. Aber über die Distanz ist das noch zu verkraften. Das Positive war, dass mein Rad jetzt leichter war ;-) Mit einer Radzeit von 1:02 und einem 38,5er Schnitt ging es ab in die Wechselzone und in die Laufschuhe. Hier war alles ok und nach 1 min ging es ab auf die 2x 5km Runde. Die besten Beine hatte ich an dem Tag nicht und es fiel mir schwer die einzelnen Kilometer unter 4 min zu laufen. Hier hat die Schwüle wohl etwas dazu beigetragen. Etwa 3-4 km konnte ich mit jemandem zusammen laufen und wir konnten uns gegenseitig etwas antreiben. Bei km 7 war mein „Laufpartner“ dann doch zu stark und ich musste ihn auf etwa 200 mtr ziehen lassen. Egal, war eh jünger als ich und so keine Konkurrent für die AK ;-)
Nach – für den Tag – guten 40:11 min für den 10er und einer starken Gesamtzeit von 2:10 Std bin ich dann als Gesamt 20. und 2. in der AK ins Ziel eingelaufen.
Im Ziel gab es reichlich Verpflegung, so dass man schnell wieder zu Kräften kam. Das Auschecken ging auch hier sehr zügig. Man konnte 15 min nach dem Wettkampf schon wieder, wenn man wollte, nach Hause fahren.
Jetzt folgt in diesem Jahr noch ein Triathlonwettkampf und dann wird sich so allmählich auf das Sportjahr 2015 vorbereitet….

06. Juli Ironman Frankfurt:
Das Ziel "Hawaii" hat leider nicht ganz geklappt. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden! Wie bereits erwähnt muß und sollte an so einem Tag einfach alles passen, was bei mir leider nicht zu 100% der Fall gewesen ist. Hier ein kurzer Rennbericht:

 

Der „längste Tag“ ist vorbei und der Ironman ist geschafft!
Insgesamt hatte ich nicht die besten Beine, um an dem Tag eine noch bessere Platzierung und somit mein sehr ambitioniertes Ziel „Ticket Hawaii“ zu erreichen. Bin aber dennoch zufrieden mit dem Erreichten! Meine Leistung auf der Langdistanz bestätigt und auch die zweite Langdistanz mit deutlich unter 10 Std (9:46 Std!) gut, erfolgreich und „stehend“ ins Ziel gebracht ;-)
Das Schwimmen war ok und eine Zeit von 1 Std genau das, was ich leisten kann. Auch wenn ich mit „nur“ 600 in der ersten Startgruppe gestartet bin, musste man sich auch hier ordentlich durchsetzen und Tritte und Schläge der Mitstreiter verarbeiten. Das war auch so „einkalkuliert“, da ich mich so weit wie möglich vorne hin hingestellt hatte.
Nach dem Schwimmen ging es dann ab aufs Rad. Auch da lief es so wie ich mir das vorgestellt hatte – zumindest zu Beginn… Gas geben und schauen, dass ein 36er Schnitt auf der Uhr steht. Von den vielen, die Windschatten gefahren sind hab ich mich nicht beirren lassen und mich auch nicht anstecken lassen, sondern hab mein „Einzelzeitfahren“ – so wie es auch sein sollte – gestartet. Ich wurde nie von jemand einzelnem, sondern immer! von etwa 15 Radfahren gleichzeitig überholt. Die sind dann danach wie an einer Schnur gezogen weitergefahren.    
Das „Unglück“ begann dann bei km 110. Ich war gerade an der Verpflegungsstelle vorbei und wollte in Ruhe etwas trinken als ich dabei ins Leere griff und merkte, dass meine beiden Getränkeflaschen wohl bei der Fahrt durch ein Schlagloch auf der Straße sich verabschiedet hatten…. Ärgerlich! Ich musste jetzt etwa 20 km ohne Getränk fahren und konnte folglich auch kein Riegel essen, da die ohne Flüssigkeit auch nicht verarbeitet werden konnten… Bei der nächsten Verpflegungsstelle habe ich dann kräftig „zugeschlagen“ und aufgefüllt, was aufzufüllen war. Leider war es da schon zu spät. Meine Splitzeiten auf dem Rad gingen von einem guten 36er auf einen 31-32er Schnitt nach unten. Somit kam ich nach 5:06 vom Rad, statt nach 5 Std oder noch weniger. Wäre alles kein Problem, wenn mein Körper da nicht zu viel Energie verloren gehabt hätte. Auf der Laufstrecke  war dann nur noch Kraft für etwa 20km. So lange konnte ich bei den extrem warmen äußeren Bedingungen das Tempo halten, bevor es nur noch galt: Durchkommen! Hab dann ordentlich gekämpft – vor allem mental – um ins Ziel zu kommen.
Ein hartes Stück arbeit wurde mit dem zweiten Finish bei der zweiten Langdistanz und einer weiteren guten Endzeit belohnt! Etwas enttäuscht über die „verpasste“ Hawaii-Quali war ich anfangs schon, was aber ziemlich schnell der Zufriedenheit über das Erreichte gewichen ist!
Jetzt geht es auf zu neuen Aufgaben und Zielen ;-)

28. Juni 2014: Letzter Test in Hassmersheim
Über die Sprintdistanz folgte hier der letzte kleine Test um einfach noch mal etwas Geschwindigkeit mit Wettkampfcharakter zu haben. Auch die Wechsel konnten und sollten nochmals geübt werden.
Mein Ziel war es den 2. Gesamtplatz aus dem Vorjahr zu bestätigen oder, wenn alles top läuft sogar den Sprung nach ganz oben zu schaffen....
Motiviert ging es zum Schwimmstart in Richtung Neckar. Hier hieß es dann "vorne hinstellen" und gucken was geht. Es ging was - nur leider viel zu schnell... Ich hatte mir jemanden "ausgeguckt", der "schnell" sein könnte udn wollte dranbleiben. Der junge Kerl (M20) war dann auch richtig flott und ich habe mich einfach versucht dran zu klemmen. Ein Fehler! Im Rausch des guten 2. Gesamtplatzes in meiner schlechtesten Disziplin habe ich völlig überzockt und hatte irgendwann mit Atmenot und Luftmangel zu kämpfen. Ruhiger werden und Brustschwimmen war die Devise. So wurde ich natürlich wieder von einigen überholt und bin dann als 15. aufs Rad. Mit etwas Wut im Bauch habe ich dann Tempo gemacht und mich wieder auf den 2. Gesamtplatz vorgearbeitet. Den Platz konnte ich dann beim Laufen ohne weiteres halten. Weder nach vorne konnte ich gefährlich werden, noch von hinten kam Gefahr. Mit dem Gesamtsieger hatte ich die identische und beste Laufzeit des Tages. Für mich blieb wieder der 2. Platz im Gesamtfeld und der 1. Platz in der Altersklasse. Zufrieden!
Vielleicht klappt es ja im kommenden Jahr mit dem Gesamtsieg...;-)

22. Juni 2014: Test in Zell

Zell: Die jeweiligen Sieger in ihren Altersklassen v.l.n.r.:

Dirk Müller (1. AK M40), Carmen Schaaf (1. AK W45) und Uwe Lellinger (1. AK M65)

 

Über die Olympische Distanz wurde dann noch einmal die Geschwindigkeit und das Material getestet. Die Temperaturen waren dieses Mal ideal.
Mit Neo ging es in die Mosel, um die 2 km zu schwimmen. Hier konnte ich schon als 16. aus dem Wasser klettern und versuchte auf dem Rad noch ein Paar Plätze nach vorne zu kommen. Dank dem 2-maligen Bergfahren konnte ich mich hier etwas weiter nach vorne schieben. Auch beim abschließenden Lauf hatte ich noch genug Kraft um weitere Teilnehmer zu überholen! Test erfolgreich und mit einem 7. Gesamtrang, sowie dem 1. Platz in der Altersklasse bin ich sehr zufrieden! Nur Faris al Sultan war an dem Tag für mich immer noch einen Tick zu schnell ;-)

7. Juni 2014: Triathlon in Maxdorf
Der erste "Härtetest". Nur, dass es wirklich so hart wurde, konnte niemand vorher ahnen. Waren es ein paar Tage zuvor noch "gemütliche" 18-20 Grad, so schnellte die Temperatur an dem Pfingstwochenende auf weit über 30 Grad hoch! Na prima...
So war dann die erste Disziplin, das Schwimmen, für wohl alle, obwohl es eigentlich die ungeliebteste Disziplin ist, noch am angenehmsten! Raus aus dem Wasser und ab aufs Rad. Kurz ans Rad gewöhnen und schon fing man an bei steigender Hitze die ersten Höhenmeter zu sammeln. Es kamen noch reichlich dazu ;-) Es galt einfach viel zu trinken, was ich aber irgendwie "verpasst" hatte. Nach dem gelungenen Auftakt im Wasser und auf dem Rad ging es dann nach gut über 1000 HM in die Laufschuhe. Direkt bei den ersten Schritten habe ich schon gemerkt: "Oh je, das läuft heute nicht so rund!" Als Dank für diesen ersten Gedanken bekam ich dann auch noch die Hitze direkt zu spüren und merkte, dass ich etwas zu wenig getrunken hatte auf dem Rad... Jetzt galt es bei jeder Verpflegungsstelle reichlich Wasser dem Körper zu geben! Nach den ersten beiden sehr unrythmischen Kilometern merkte ich aber, dass auch (fast) alle anderen genauso "rumeierten" wie ich und ich dachte "einfach das Tempo halten und gucken was passiert". Zahlreiche erfrischende Getränke und Duschen der freundlichen Anwohner, so wie die Anfeuerung der Zuschauer und Helfer haben mich dann doch noch gut ins Ziel gebracht. Ich hätte aber auch keinen Meter mehr weiter gewollt und gekonnt ;-)
Fazit: Hitzeschlacht gut überstanden und irgendwie hat es doch auch wieder Spaß gemacht ;-)
Als Lohn sprang ein 20. Gesamtplatz und der 1. Platz in der Altersklasse raus!
Jetzt geht es weiter in Richtung Frankfurt - der Weg ist nicht mehr weit....

 

 

April 2014:
Ende April stand dann wieder ein Testwettkampf an. Hier ging es über die Halbmarathonstrecke. Am Vortag noch eine ausgiebige Radtour und dann mal schauen, was geht... Es ging erstaunlich gut! Mit einer neuen Bestzeit von 1:20 Std konnte ich den Halbmarathon als 6. der Gesamtwertung beenden. Über 2 min schneller als im Vorjahr - bis jetzt bin ich zufrieden. Die Form kommt und es sieht nach einem guten und richtige Weg aus.

 

 

01. März 2014: Fastnachtslauf in Wasserliesch

 

Erster Wettkampf des Jahres erfolgreich absolviert....
Gegen Ende eines 3 wöchigen Belastungsblockes wurden meine Beine dann noch einmal gefordert. Und zwar beim Fastnachtslauf in Wasserliesch... Um die Muskulatur auf Betriebstemperatur zu bringen wurden die 9km zum Veranstaltungsort gelaufen. Starnummer abgeholt und ab an die Startlinie. Es sind zwar "nur" 5 km, aber die haben es in sich. Direkt der 1km nach dem Start geht steil nach oben. Danach geht es zwar runter, was aber auch nicht unbedingt einfach zu laufen ist...
Mit einer neuer Bestzeit von 18:25 min über 5km und als Gesamt 3. ging es über die Ziellinie und danach wieder 9km nach Hause.
Mit dem Lauf und der Form bin ich zufrieden und schaue mal, wie es sich weiterentwickelt
Bis zu den nächsten Wettkämpfen heißt es: Weiter fleißig trainiern...